„Diese Literatur ist heimtückisch: Alice Munro legt beiläufig Minen und zündet sie mit dem unschuldigsten Gesicht der Welt“,

 so Tilman Spreckelsen, Redakteur der FAZ im Oktober 2013 in seinem Kommentar zur  Entscheidung des schwedischen Kommitees, das literarische Werk der kanadischen Schriftstellerin Alice Munro mit dem Literaturnobelpreis auszuzeichnen. 

Die Jury hatte die damals 82jährige Autorin zur Preisträgerin gekürt mit der Begründung, sie sei eine ‚Virtuosin der zeitgenössischen Novelle’ und könne auf 30 Seiten mehr sagen, als andere Autoren auf 300.

Die so geehrte ‚Meisterin der Kurzgeschichte’ locke den Leser auf ein Terrain, unter dem Unaussprechliches auf der Lauer liege, bemerkte bereits 2011 Susanne Mayer in der Wochenzeitung DIE ZEIT: „In diesem kurzen Leseabenteuer kann alles passieren.“

Begeben Sie sich also auf ein besonderes Lese-Abenteuer 

IMG_7617

 

und kommen Sie am 22.4.2017 um 18.30 Uhr in das Alsfelder Antiquariat Buchbasalt,

wenn Helmut Hampel aus Schwalmtal die Erzählung ‚Dimensionen’* von Alice Munro vortragen wird. 

                                                                                             

Es ist die scheinbar alltägliche Geschichte eines 23jährigen Zimmermädchens auf ihren regelmäßigen Bussfahrten nach London . . .

*© Alice Munro „Dimensionen“ aus: “Zu viel Glück” (Übersetzung: Heidi Zerning). Leserechte mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2017.

 

 

 

Written by Aegidius